Link Chemie AG
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Das Verfahren
DK-DOX Chlordioxid
DK-DOX Aktiv
DK-DOX TEC1000
DK-DOX Energy
 
 
 
 
 
 
Impressum
© LinkChemie AG 2010
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  dkdox
Prozesswasserdesinfektion in Kühlkreisläufen


Wasserdesinfektion in Kühlkreisläufen

Das Problem
Gerade in offenen Kühlwasserkreisläufen kommt es häufig zu einer organischen Kontamination durch die Umgebungsluft. Dies sind Mikroorganismen aber auch andere Stoffe wie Blütenstaub, Pollen usw. Es kommt dadurch zu einem Bewuchs der Wärmetauscherplatten mit einem Biofilm, der aus Algen, Schleimbildnern und anderen Bakterien sowie der extrazellulären Substanz besteht. Durch die Eindickung des Kühlwassers tritt ferner eine Kalkausfällung an den Wärmetauscherplatten auf, die zu einer sog. „Versteinung“ führen kann. Beide Faktoren, die Bildung eines Biofilms und die Versteinung, führen schließlich zu einer Verschlechterung des Wärmeübergangs zwischen den Fluiden und der Trennwand und zu einem erhöhten Druckabfall über den Plattenwärmetauscher und damit zu einer stärkeren Beanspruchung der Pumpe, deren Leistung entsprechend erhöht werden muss.

Die Lösung
DK-DOX® Aktiv
Um den Biofilm in älteren Systemen abzulösen, wird DK-DOX® Aktiv in einer Konzentration von 30 mg Chlordioxid/L - entspricht 10 kg DK-DOX® Chlordioxid/cbm Kühlwasser – über 6 bis 8 Stunden im Kreislauf gefahren. Verluste an Chlordioxid während dieser Zeit durch Reaktion mit dem Biofilm u. a. werden durch Nachdosierung ausgeglichen. Die Konzentration des Chlordioxids im Kreislauf kann mittels Teststäbchen mühelos ermittelt werden. Nach Ablösung des Biofilms wird das Kühlturmwasser verworfen und neu befüllt. DK-DOX® Aktiv wird nunmehr bis zu einem Redoxwert von 300 – 400 mV in das Kühlsystem eindosiert. Dies entspricht ungefähr einer Chlordioxidkonzentration von 0,2 mg/L.

Die Chlordioxidkonzentration im Kühlwasser kann sehr einfach mit der DPD Messmethode nach Palin photometrisch bestimmt werden. Die Dosierung kann aufgrund von Erfahrungswerten, die sich aus den spezifischen Verbräuchen des jeweiligen Kühlsystems an Chlordioxid, ermittelt mit der DPD Messung, ergeben, mittels einer Zeitschaltuhr gesteuert oder lastabhängig geregelt über eine Redoxelektrode erfolgen. Es ist darauf zu achten, dass die Impfstelle aus Kunststoff gefertigt ist, da z.B. Messingimpfstellen für den Kontakt mit den DK-DOX® Stammlösungen nicht geeignet sind. Der Einsatz von DK-DOX® verhindert nunmehr nachhaltig das Wiederaufwachsen eines neuen Biofilms. Weitere Vorteile ergeben sich beim Einsatz in der Kühlwasseraufbereitung hinsichtlich der Einhaltung der Grenzwerte für AOX nach der Rahmen- AbwasserVwV Teil 07/3.4.0.31 Anhang 31 von 150 μg/L dargestellt, dass DK-DOX® im Gegensatz zur unterchlorigen bzw. unterbromigen Säure mit wesentlich weniger Wasserinhaltsstoffen AOX Verbindungen bilden kann, da die DK-DOX® Chlordioxid Oxidation durch DK-DOX® Aktiv in den meisten Fällen mit einer Sauerstoffübertragung und nicht mit einer Halogenierung einhergeht, wie dies bei den Halogenen der Oxidationsstufe +1 der Fall ist.

Chlordioxid ist ein starkes Oxidationsmittel und wirkt aufgrund dieser Eigenschaft stark bakterizid. Darüber hinaus hat es eine stark algicide Wirkung, die gerade bei dem Einsatz von Chlordioxid im Kühlturmbereich, aufgrund dessen dass es sich um ein in Wasser gelöstes Gas handelt, zu einer Verminderung/Vermeidung von Algenbewuchs und Biofilmbildung auch an Stellen führt, die durch wassergebundene Desinfektionsmittel nicht erreicht werden.

In der Abwasserverwaltungsvorschrift nach § 7a Wasserhaushaltsgesetz Anhang 31 vom Juni 1994 wird ein Grenzwert von 0,2 mg Chlordioxd/L für Abwasser aus der Wasseraufbereitung genannt. Dieser Grenzwert erhöht sich auf 0,3 mg Chlordioxid/L für Abwasser aus der Abflutung von Hauptkühlkreisläufen von Kraftwerken sowie aus der Abflutung von sonstigen Kühlkreisläufen. Bei Einhaltung dieses Grenzwertes von 0,3 mg Chlordioxid/L ist gem. dieser Vorschrift von keiner Gefahr für die Umwelt auszugehen.





Zulassungen:

Das genutzte Verfahren ist TrinkwV 2001 (§11, Teil 1c) und DIN EN12671 „Produkte zur Aufbereitung von Wasser für den menschlichen Gebrauch - Chlordioxid“ konform. Es wird ferner im DVGW-Arbeitsblatt W291 "Trinkwasserrohr- und Behälterdesinfektion" als bewährtes Desinfektionsmittel genannt. Erfüllt die Anforderungen der TRSK 501.

*) Freies Chlor nicht nachweisbar nach anerkanntem Analyseverfahren (AIETA) zum Zeitpunkt der Herstellung.

Haben Sie weitere Fragen zu DK-DOX® und zum Thema Einsatz / Anwendung? Wir beraten Sie gerne unter der Tel.: (+49)0 7181/93898-0


Biozide sicher verwenden. Vor Gebrauch stets Kennzeichnung und Produktinformation lesen.

 
 
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